Besprechung von „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ online

Ich kann es nicht lassen und habe nun wieder einen Superheldenblockbuster besprochen – im Horizont von Bourdieus Die feinen Unterschiede:
Guardians of the Galaxy Vol. 2
Lag mir auf dem Herzen…

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„Lepidoptera“ und „Houses without Doors“ – Besprechung zweier Kunstfilme online

Keine Superheldenblockbuster oder filmische Geisterbahnen – seit heute sind zwei neue Besprechungen von brandaktuellen Kunstfilmen online:
Lepidoptera zog mich sogleich in seinen Bann: der animierte Kampf der Seele zwischen der Sehnsucht, authentisch zu bleiben, und der Sehnsucht, sich in die Sicherheit einer Rolle zu begeben.
Houses without Doors dokumentiert das Leben und Überleben von Menschen in Aleppo während des syrischen Bürgerkrieges.
Bewegende Lektüre!

Closchens poetisches Debüt und die gezeichnete Kreatur

Wie bereits angekündigt, feiert Mäki Closch am Samstag sein literarisches Debüt unter dem Titel: „Die Überzeichneten. Oder: Lächeln ohne Weltraum.“ Einführendes werde ich beisteuern.
Zeit: 12. August 2017, 19.00 Uhr
Ort: COPYRIGHTberlin, Schwedenstraße 16, 13357 Berlin
Alle sind herzlich eingeladen!
Ein reich ausgestattetes Büchlein mit den vorgetragenen Texten wird ebenfalls erscheinen. Am Ende der Autorenlesung erhalten alle Teilnehmenden ein Exemplar geschenkt.
Auf Closchens neu eingerichteter Webseite finden sich Cover und einige Seiten des Büchleins sowie weitere Informationen:
Online ist mittlerweile auch mein Manuskript der Eröffnungsrede zu der Ausstellung Z.E.I.C.H.N.U.N.G., worin es um die Möglichkeiten der Zeichnung und die (in mehrfachem Sinne) „gezeichnete“ Kreatur geht. Es kann über den entsprechenden Link auf der Seite
als PDF aufgerufen und kostenlos heruntergeladen werden (zwischen Ausstellungslogo und dem Bild von mir in Rednerpose).
Wärmste Sommergrüße

Z.E.I.C.H.N.U.N.G. und Mäki Closch

Mit gleich zwei Debüts hat die Berliner Ausstellung Z.E.I.C.H.N.U.N.G. aufzuwarten:
Mäki Closch wird zum allerersten Mal eine Probe seiner Literatur geben unter dem Titel Die Überzeichneten. Oder: Lächeln ohne Weltraum. Zur Autorenlesung am 12. August 2017 soll ein Büchlein mit den vorgetragenen Werken erscheinen.
Und meine Wenigkeit fungiert zum ersten Mal als Kurator einer Kunstausstellung. Selbstverständlich werde ich auf der Vernissage in die Ausstellung einführen.

Alle Informationen zu Ausstellung und Dichterlesung finden sich auf meiner Webseite unter:
https://wiehart.wordpress.com/veranstaltungen/ausstellungseroeffnungen/
Alle sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Exil, harlekinische Kühle, abgetrennte Penisse und mehr

Eigentlich wollte ich faule Sommermonate verbringen. Nun ist es anders gekommen und ich bin fleißig:
Am 22. Juni 2017 halte ich im Rahmen des Artist-in-Residence-Projekts für Exilkünstler*innen der BLO-Ateliers einen philosophischen Vortrag zum Thema „Exil“: „So weit Mut reicht…“. Alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei; der Vortrag wird auf deutsch und englisch gehalten. Näheres findet sich auf meiner Webseite unter:
Dort findet sich auch ein ca. halbstündiges Radiointerview mit mir über diesen Vortrag eingebettet – als Teaser und für all jene, die zum Vortrag selbst nicht kommen können.
Besonders freue ich mich auch über die Auseinandersetzung mit der Kunst von Sven-Ole Frahm, der eine ganz eigene „harlekinische Kühle“ in seinen Arbeiten herbeizuzaubern versteht. Mein jüngster Katalogbeitrag und zahlreiche Bilder finden sich unter:
Bedenklich dagegen gebärdeten sich die Urväter der Statistik im Alten Ägypten: Sie hatten zum Ruhme des Pharaos abgetrennte Feindeshände und -penisse zu erfassen. Sind heutige Statistiker eigentlich besser? Gedanken und Bilder hierzu finden sich unter:
Als erbaulicher erweist sich da das hochmittelalterliche Kosmosschema des englischen Mönches Byrhtferth, dessen Übersetzung ich nun als eigene Seite reposte:
Viel Freude beim Lesen und Hören!

Kamele, Tuktuks, Altertümer – und drei Filmbesprechungen

Ägypten verwandelte mich vom Weltflüchtigen in einen Weltsüchtigen: tausende Fotos und wer weiß wie viele Filmstunden sind dort entstanden. Zum ersten Mal konnte ich begreifen, was Dokumentarfilmer*innen eigentlich so interessant an der Realität finden: den Rhythmus, die Details, die plötzlich wie von selbst eine tiefere Bedeutung erlangen – und zum Nachdenken, Nachforschen zwingen. Wandle gerne auf neuem Terrain!
Die ersten beiden Clips liegen nun fertig vor und finden sich auf der Webseite eingebettet in sozialwissenschaftliche, politische, philosophische Überlegungen und wirtschaftliche Fakten:
Auf wilder Fahrt zu einem Kamelmarkt begegnen vor allem wendige und buntgeschmückte Tuktuks – ein relativ junges Phänomen in Ägypten, das mit der dortigen Wirtschaftskrise zusammenhängt:
Der Besuch des Marktes fordert Gedanken zu Kamelhandel und -nutzung heraus – und allgemein zum Verhältnis von Mensch und Tier (insbes. in seiner politischen Dimension):
Weitere Clips sollen nach und nach folgen.
Selbstverständlich bot Ägypten auch reichen Anlass, zu den altertumswissenschaftlichen Wurzeln zurückzukehren, wobei diese Rückkehr reich bebildert und im Horizont moderner Theorienbildung erfolgt. Der Menüpunkt „Altertümer“ ist neu eingerichtet:
Zuerst gilt es, sich der Gefahren des Orientalismus‚ und sonstiger kolonialistischer Denkgewohnheiten bewusst zu werden, um sie vermeiden zu können:
Im zweiten Schritt lüfte ich endlich das Geheimnis der Pyramiden:
Drittens war zu fragen, warum die Tempelwände geradezu tapeziert sind mit den immer wiederkehrenden Opferszenen:
Gegenwartsbezüge werden sichtbar.
Im spätantiken Ägypten spielt der hervorragende emanzipatorische Film „Agora – Die Säulen des Himmels„. Unser Podcastgespräch dazu und insbesondere zu dem konfliktreichen Übergang vom Heidentum zum Christentum ist nun wieder zugänglich:
Zwei brandneue Filme sind, wie gewohnt: philosophisch besprochen:
El Bar“ von Álex de la Iglesia – vor seinem Erscheinen in deutschen Kinos:
Guy Ritchies „King Arthur. Legend of the Sword„:
Viel Freude beim Lesen, Sehen, Hören!

„King Arthur: Legend of the Sword“ – Filmbesprechung online

Als Freund der Artusepik konnte ich an „King Arthur: Legend of the Sword“ nicht vorbei. Immerhin sind an diesem Film die Gründe seines Scheiterns vielleicht nicht ganz uninteressant. Meine Besprechung findet sich unter:
https://wiehart.wordpress.com/film-und-fernsehkritik/filme/king-arthur-legend-of-the-sword/

Frühlingliche Wonnen!