Greek Winter 2008. On the Verge of Crisis

Griechischer Winter 2008. Am Rande der Krise

Eλληνικός χειμώνας 2008. Στο χείλος της κρίσης

Folgende 7 x 7 Bilder sind vor 7 Jahren, also im Februar 2008, in Athen entstanden. Die griechische Staatsschuldenkrise war noch nicht ausgebrochen, allerdings befand sich die Wirtschaft im Winter Ende 2007 bereits in Rezession. Auf den Bildern existiert etwas, das zum Zeitpunkt ihres Entstehens den Menschen noch nicht bewusst war…

Alle hier gezeigten Fotos habe ich mit digitaler Pocketkamera (Ricoh Caplio R6) unter meist schwierigen Lichtverhältnissen aufgenommen und völlig unbearbeitet belassen (sie also nicht einmal zugeschnitten). Lediglich die Dateigröße wurde überall auf 640 x 480 Pixel gleichmäßig verringert.

Alle Rechte liegen bei mir. Bitte beachten Sie das Impressum.

Bitte auf die Miniaturbilder klicken, um sie zu vergrößern.

 

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Impressum

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5 Gedanken zu “Greek Winter 2008. On the Verge of Crisis

  1. – griechischer Absperrbandfetisch
    – street art verstörend
    – warum Fotos von Werbeträgern; weil sie leer sind?
    – Athen im Winter ähnlich wenig angenehm wie Rom im Winter

    • Gut, ein einziges Foto zeigt ein Absperrband. Habe es deshalb in die Auswahl aufgenommen, weil es sich dabei um eine relativ aufwendige Konstruktion handelt, von der aber überhaupt nicht klar ist, wen oder was sie wovon abhalten soll und warum: eine düstere, übel riechende, leere Ecke mit heruntergelassenen Rollläden.
      Einen ähnlichen Widerspruch in sich bilden die überdimensionierten, aber oft leeren Reklametafeln, die am Rande der Einfallstraßen Athens die Landschaft verschandeln. Welchen Sinn haben leere Reklametafeln, zumal wenn sie das Nichts monumental von himmlischen Höhen in die Welt verkünden? Wirtschaft verspricht pompös, was sie nicht einlöst. Oder sollen wir sie als Werbung für den Nihilismus interpretieren?
      Die damals aufgenommenen Graffiti haben tatsächlich ihren eigenen Reiz, was wohl an ihrem sorgfältigen gegenständlichen Stil liegt. Altväterliche Kunsthistoriker würden hier wahrscheinlich von einem starken, an antiker Körperauffassung geschulten Formwillen sprechen… Solch visuelle Erzählfreude erlaubt es uns viel weniger, auf Distanz zu gehen, weniger zumindest als Schablonenbilder oder abstrakte Darstellungen.
      Habe Athen im Winter damals nicht als unangenehm erlebt, eher als hochinteressant. Da die wenigen Schneeflocken den öffentlichen Verkehr lahm legten und die Museen geschlossen hielten, war ich regelrecht gezwungen zu Fuß die Eingeweide der Stadt zu erkunden.

  2. Sehr schön, Alexander! Am Besten gefällt mir die Akropolis mit den schneebedeckten Dächern im Vordergrund.
    Ob die Bilder so prophetisch sind, weiß ich nicht. Auch mir fiel 2001 auf wie heruntergekommen und schmutzig die Stadt ist.
    Aber es tut der Größe und Schönheit der alten Kultstätten keinen Abbruch-. Interessante Zeitzeugnisse.

    • Danke Dir, Claudia, für das Lob! Dann würde ich doch lieber uns beiden schmeicheln und uns beide zu Prophet_innen erklären, wobei Deine prophetische Kraft die meine um 6 Jahre übertrifft. Ernsthaft: Diese Interpretation der Fotos als Ausdruck der Krise ist eben eine Interpretation aus der Perspektive unserer heutigen historischen Situation. Das zeigt, wie wenig unabhängig vom eigenen Standpunkt Interpretationen sind. Habe in den Fotos erst jetzt Melancholie entdeckt. Damals, als ich sie schoss, habe ich sie eher als ironische Kommentare zum Postkartengriechenland empfunden.

  3. Pingback: Griechischer Winter 2008. Am Rande der Krise | Philosophie und Kultur

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